Ich strapaziere an dieser Stelle den Begriff  Unbewusstes. Das, was der Mensch bewusst "erledigen" kann veranschauliche ich mit dem Verhältnis von Distanzen. Wenn wir die Streck von 10 Kilometer (zehn Kilometer) zugrunde legen, dann ist der Anteil, unseres Unbewussten sehr groß. Das heißt: Wir dürfen 5 Zentimeter mit den 10 Kilometer für unser bewusstes Denken ins Verhältnis setzen.

Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf die linke Seite der Folie mit der Überschrift „Leeres Zimmer“ lenken. Das bedeutet, dass in dem skizziertem linken Bett niemand liegt oder schläft. Ein Roboter, der ausschließlich von einem Zufallsgenerator mit Weißem Rauschen gesteuert wird, bewegt sich durch den Raum, wobei seine Bewegung aufgezeichnet wird. Weißes Rauschen bedeutet, dass das, was passiert tatsächlich zufällig ist. Also kein Pseudozufall, der sich prognostizieren lässt. Sie sehen an Hand der roten Linien, wie sich der Roboter bewegt hat. Technisches Detail: Dieser hat am Boden einen Stift befestigt, der seinen Weg aufzeichnet. 

Jetzt möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die rechte Seite der Folie lenken. Nehmen Sie bitte den Mann wahr, der sich zum Schlafen hingelegt hat. Nachdem der Mann eingeschlafen ist, stellt man denselben Roboter ins Zimmer und wieder werden seine Bewegungen aufgezeichnet. Dr. Rene Peoch hat darüber eine Dissertation verfasst. Was soll hier dissertationswürdig sein?

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Schlafexperiment Dr. Rene Peoch

An den Grenzen des Realen

Dissertationswürdig ist die Klärung des Verhaltens des Roboters. Der Schläfer drängt den Roboter mit seiner Anwesenheit zurück. Der Roboter „weicht“ zurück –- und seine aufgezeichnete Bewegung belegt, dass er sich in die Ecke zurückzieht und den Schläfer in Ruhe lässt. Das hat sich bei tausenden Versuchen wiederholt. Also wissen wir jetzt, dass Geist Materie beeinflusst?