Anlagenmanagement

Erfahrungswissen & Wissensbasis

Die zugrundeliegende Wissensbasis bzw. das Expertenwissen wurde aufbauend auf dem Erfahrungsschatz von Dr. Horst Grothus und Dr. Günther Fritz entwickelt und in der industriellen Praxis im wissenschaftlichen Kontext von uns erfolgreich auf ihre Tauglichkeit geprüft.

Das Ergebnis mündet in die Dissertationsschrift Entwicklung und Einsatz eines Expertisesystems zur Diagnose der anlagenwirtschaftlichen Situation in anlagenintensiven Unternehmen die Sie downladen können.

Den prinzipiellen Aufbau und die Inhalte der Wissenbasis können Sie aus der unten stehenden Liste ersehen.

  • A priori Wünsche
  • Implizite Untenehmensziele
  • Explizite Unternehmensziele
  • Auswahlinterview
  • Empfehlung Hauptuntersuchung
  • Vorbeugekosten
  • Folgekosten
  • Ergbenisorientierte Voruntersuchung
  • Mangelbestimmung
  • Diagnose
  • Verfahrensorientierte Hauptuntersuchung

Liste zu Aufbau des XPS

Diese Wissenbasis wurde der Entwicklung einer konventionellen XPS-Software zugrunde gelegt, die in der Lage ist Ihr Unternehmen ohne menschlichen Berater zu diagnostizieren.

Als besonders innovative Leistung können wir mit Stolz darauf hinweisen, dass wir die umfangreiche Wissensbasis neu strukturieren und programmieren konnten, sodass unsere neuen Technologien, die mit dem Quantenfeld koppeln die Wissensbasis zuverlässig, qualitativ auswerten können(!) Für Sie als Klienten bedeutet das, dass wir mit Informationen die unscharf ('fuzzy') sind unser Auslangen finden, um Ihr Anlagenmanagement zu diagnostizieren. Das auf qualitative Art und Weise. Selbstverständlich können wir die Diagnose auch zusätzlich mit dem konventionellen Expertensystem durchführen.

Voruntersuchung

Im Rahmen der Voruntersuchung werden alle Ergebnisbereiche erfaßt; bei jenen, die im Zuge des Auswahlinterviews identifiziert wurden, werden gesonderte Aktivitäten (verstärkte Diskussionen mit den Mitarbeitern des Klientenunternehmens) in Erwägung gezogen.

  • Empfehlung Hauptuntersuchung
  • Vorbeugekosten
  • Folgekosten
  • Ergbenisorientierte Voruntersuchung
  • Mangelbestimmung
  • Diagnose
  • Verfahrensorientierte Hauptuntersuchung

Liste zu Aufbau des XPS

Auswahlinterview

Es wird davon ausgegangen, daß jedes Unternehmen in bezug auf seine Unternehmensumwelt, seine Mitarbeiter und seine Eigentümer bestimmte Ziele verfolgt.

Aus diesen Unternehmenszielen leitet das System anlagenwirtschaftliche Ziele ab. Diesen wiederum lassen sich in weiterer Folge entsprechende Voruntersuchungsfelder (ergebnisorientierte Felder) zuweisen.

Dies geschieht im Rahmen des sogenannten Auswahlinterviews, in dem das System einerseits die Voruntersuchungsfelder

  • Produktions- und Instandhaltungsbereich
  • Absatzbereich
  • Umweltbereich
  • Technische Wertminderung
  • Technische Leistungskosten
  • Meinung der Öffentlichkeit
  • Beachtung offizieller Vorschriften

ermittelt und andererseits auf besonderen Wunsch des Klienten bereits Hauptuntersuchungsfelder vormerkt.

Den durch das Auswahlinterview ermittelten Ergebnis- und Verfahrensbereichen wird verstärkte Beachtung geschenkt.

Explizite Unternehmesziele

Bei "Expliziten Unternehmenszielen" hätte diese der Klient bereits vor Beginn einer Beratung schriftlich zu definieren gehabt.

Implizite Unternehmensziele

Man kann aus den Zwängen der Wechselwirkungen (wirtschaftlich, gesellschaftlich) zwischen Unternehmen und Umwelt sogenannte "Implizite Unternehmensziele" ableiten.

A priori wünsche

Über die Befragung "Expliziter Unternehmensziele" und "Impliziter Unternehmensziele" müßten die für das Klientenunternehmen belangreichen Felder identifiziert worden sein. Sind aber unabhängig davon Untersuchungsfelder gewünscht, so werden diese festgehalten. A priori-Wünsche könnten sich an den Ergebnissen, die anlagenwirtschaftliche Funktionen erbringen sollten, oder an Verfahren orientieren.

Instandhaltung optimiert

Anlagenmanagement auf Unternehmensziele ausrichten

Voruntersuchung

Im Rahmen der Voruntersuchung werden alle Ergebnisbereiche erfaßt; bei jenen, die im Zuge des Auswahlinterviews identifiziert wurden, werden gesonderte Aktivitäten (verstärkte Diskussionen mit den Mitarbeitern des Klientenunternehmens) in Erwägung gezogen.

 FKVKHZVKEZVKSu FK eV
Produktions-IH-Bereich 11.770 3.854 2.001 - -
Absatzbereich 0 3.854 0 - -
Umweltbereich 181 1.300 272 - -
Σ Unterbrechungskosten 11.951 4.035 2.988 1.047 12.998
Wertminderung 30.186 1.902 4.528 0 30.128
Schwachstellen 4.731 278 1.183 0 4.731
Arbeitsineffektivität 3.238 7.629 1.619 6.010 9.248
Indirekte Materialkosten 2.990 2.789 269 2.520 5.510
Konformität mit Vorschriften 24.778 234 0 - 24.778
Arbeitskultur 1.830 181 0 - 1.850
Urteil der Öffentlichkeit 13.708 9.058 0 - 13.708
Summen 93.434 26.096 0 9.578 103.009

Tabelle der FK, VK, HZVK und EZVK

Folgekosten und Vorbeugekosten

Die Spalten haben folgende Bedeutung: VK=Vorbeugekosten, FK=Folgekosten, HZVK=Höchstzulässige Vorbeugekosten, EZVK=Exzessive Vorbeugekosten

Die Einträge sind als Geldeinheiten/Kalenderjahr zu verstehen.

In der linken Spalte sind Produktions- und Instandhaltungsbereich, Absatzbereich und Umweltbereich ausgewiesen und bilden in Summe die sogenannten Unterbrechungskosten; es folgen Technische Wertminderung, Schwachstellen, Arbeitsineffektivität und Indirekte Materialkosten.

Die Felder Konformität mit Vorschriften, Arbeitskultur und Urteil der Öffentlichkeit sind an sich qualitative Größen, die hier quantitativ bewertet werden

Sowohl die ermittelten Vorbeugekosten als auch die ermittelten Folgekosten des Klientenunternehmens sind Ist-Kosten . Sie werden im Ergebnistableau in den Spalten "VK" (Vorbeugekosten) und "FK" (Folgekosten) gegenübergestellt.

Die berechnete Vorbeugerate (Vorbeugekosten/Folgekosten) ist hier nicht ausgewiesen. Empirische Vorbeugeraten, die aus dem Erfahrungswissen des Experten abgeleitet sind, sind im System hinterlegt. Mit diesen werden die für den Klienten höchstzulässigen Vorbeugekosten berechnet, die mit den tatsächlichen verglichen werden. Übersteigen diese die tatsächlichen Vorbeugekosten, so wird der Differenzbetrag höchstzulässige Vorbeugekosten abzüglich Vorbeugekosten in Spalte Exzessive VK als Exzessive Vorbeugekosten ausgewiesen. Ein 'Zuviel' an Vorbeugung, also die Exzessiven Vorbeugekosten, wird den Folgekosten hinzugezählt und in Spalte "Summe FK exzVK" eingetragen. Die in der Ergebnistabelle ausgewiesenen Folgekosten "FK" bestimmen durch ihren Betrag die Reihung der in weiterer Folge vorzunehmenden Untersuchungsreihenfolge der Hauptuntersuchungsfelder. Wenn nun exzessive Vorbeugekosten anfallen, so wird dem dahingehend Rechnung getragen, daß diese den Folgekosten hinzugerechnet und in der zuvor genannten Spalte "Summe FK exzVK" ausgewiesen werden, sodaß dadurch eine neue Reihung erfolgt. Spalte "Anteil" bzw. Spalte "Anteil~" gewichten die jeweiligen Anteile von "FK" bzw. "Summe FK exzVK" in Prozent.

Ausgewiesene "Exzessive Vorbeugekosten" weisen auf besonders ineffiziente Bereiche hin.

Laut Grothus werden sowohl Folgekosten als auch Exzessive Vorbeugekosten durch nicht-perfekte Verfahren verursacht.

Vorbeugekosten sind gegen diese Folgekosten und Exzessiven Vorbeugekosten gerichtet.

Instandhaltung mit Q-XPS optimieren

Optimierung der Instandhaltung und Produktion

Wenn Sie mehr über unsere Leistung im Bereich 'Optimierung Anlagenmanagement' erfahren wollen, dann besuchen Sie bitte unsere Seiten XPS-maintenance bzw. Q-XPS-maintenance

Auswahlinterview

Es wird davon ausgegangen, daß jedes Unternehmen in bezug auf seine Unternehmensumwelt, seine Mitarbeiter und seine Eigentümer bestimmte Ziele verfolgt.

Aus diesen Unternehmenszielen leitet das System anlagenwirtschaftliche Ziele ab. Diesen wiederum lassen sich in weiterer Folge entsprechende Voruntersuchungsfelder (ergebnisorientierte Felder) zuweisen.

Dies geschieht im Rahmen des sogenannten Auswahlinterviews, in dem das System einerseits die Voruntersuchungsfelder

  1. Produktions- und Instandhaltungsbereich
  2. Absatzbereich
  3. Umweltbereich
  4. Technische Wertminderung
  5. Technische Leistungskosten
  6. Meinung der Öffentlichkeit
  7. Beachtung offizieller Vorschriften

ermittelt und andererseits auf besonderen Wunsch des Klienten bereits Hauptuntersuchungsfelder vormerkt.

Den durch das Auswahlinterview ermittelten Ergebnis- und Verfahrensbereichen wird verstärkte Beachtung geschenkt.

Explizite Unternehmesziele

Bei "Expliziten Unternehmenszielen" hätte diese der Klient bereits vor Beginn einer Beratung schriftlich zu definieren gehabt.

Implizite Unternehmensziele

Man kann aus den Zwängen der Wechselwirkungen (wirtschaftlich, gesellschaftlich) zwischen Unternehmen und Umwelt sogenannte "Implizite Unternehmensziele" ableiten.

A priori wünsche

Über die Befragung "Expliziter Unternehmensziele" und "Impliziter Unternehmensziele" müßten die für das Klientenunternehmen belangreichen Felder identifiziert worden sein. Sind aber unabhängig davon Untersuchungsfelder gewünscht, so werden diese festgehalten. A priori-Wünsche könnten sich an den Ergebnissen, die anlagenwirtschaftliche Funktionen erbringen sollten, oder an Verfahren orientieren

Hauptuntersuchung

Die Hauptuntersuchung konzentriert sich auf jene Felder, die entweder im Rahmen des Auswahlinterviews seitens des Klienten als a priori-Wünsche geäußert und vom System als nicht relevant für die Unternehmenszielerreichung identifiziert wurden oder durch die Ergebnisse der Voruntersuchung als untersuchungswürdig ausgewiesen sind.

Für jeden Verfahrensbereich existiert lt. Formulierung des Experten eine Anzahl von Regelwerken; d.h., die Verfahrensbereiche sind in entsprechende Teilbereiche gegliedert. Diese Regelwerke werden im System als Interview-Formulare ("Verfahrensorientierte Untersuchungsfelder") dargestellt; die Fragen, die an den Klienten gerichtet werden, sind dazu geeignet, jene nicht perfekten Verfahren zu ermitteln, die zur Zielerreichung, Senkung der "Technischen Folgekosten" und "Exzessiven Vorbeugekosten", nicht oder wenig beitragen bzw. ihr sogar entgegenwirken. Vor jedem Interview kann eine kurze Einführungserläuterung zur Unterstützung des Anwenders aktiviert werden, um den Grund der Befragung zu erfahren. Jede einzelne Frage im Interviewformular kann zusätzlich durch eine Erklärungskomponente unterstützt werden, die ihrem Wesen nach zum einen die Fragen genauer erläutert, zum anderen Zusammenhänge aufzeigt. Das System leitet aufgrund der vom Klienten gegebenen Antworten Schlußfolgerungen ab und gibt diesen jeweils einen Wahrscheinlichkeitswert. Dieser gewichtet, mit welcher Sicherheit die Schlußfolgerung zutreffen wird; "$9", "$8" und "$6", bedeutet: "Eintreffen zu 90 %", "Eintreffen zu 80 %" bzw. "Eintreffen zu 60 %" von Verfahren, die als nicht perfekt bezeichnet werden können. Bei Vorliegen dieser Schlußfolgerungen wird auf Verlangen des Anwenders ein entsprechender Regelkommentar angezeigt. Etwaige Rückantworten aus dem System betreffen, wie schon erwähnt, ausschließlich Mängel (nicht perfekte Verfahren); diese werden durch Mangelgrade bewertet und den entsprechenden Ergebnisbereichen (z.B.: "KOTAFO") zugewiesen. Die Mangelgrade der einzelnen Ergebnisbereiche werden durch das System addiert und in der Ergebnistabelle ("Einheitswert der Mangelgrade") dargestellt. Insofern liefert das System drei Informationen:

1. Diagnose (Detailergebnis)

"nicht perfekte Verfahren" werden unter Angabe einer Wahrscheinlichkeit, mit der diese wirken, ermittelt und beschrieben.

2. Mangelgrad (Detailergebnis)

Eruieren von Mangelgrad(en) für einen oder mehrere Ergebnisbereiche in einer Entscheidungstabelle, bedingt durch dieses oder diese "nicht perfekten Verfahren" (dargestellt in "Detailergebnis: Hauptuntersuchung").

3. Gesamtdarstellung

Berechnung der Summe der Mangelgrade für jeden erfaßten Ergebnisbereich, bedingt durch alle relevanten "nicht perfekten Verfahren".

Tags: Anlagenmanagement, Instandhaltung, Umweltbereich, Produktion, Absatzbereich, Arbeitskultur, Expertise, Materialwirtschaft